Hude/Falkenburg muss Spitzentrio ziehen lassen
von Guido Finke
 
Half in der Oberligamannschaft der HSG Hude/Falkenburg aus: Carina Dolch
Bild: Holger Martens
Ganderkesee Die SG Friedrichsfehn/Petersfehn hat die kleine Erfolgsserie der HSG Hude/Falkenburg gestoppt. Nach den zuvor gefeierten drei Siegen in Folge wurde die HSG vom Tabellenzweiten knapp geschlagen und verlor in der Sporthalle am Steinacker in Ganderkesee am Samstag mit 22:24 (10:12). Dennoch konnte der Huder Trainer der Heimniederlage etwas Gutes abgewinnen, denn sein Rumpfteam präsentierte sich gefestigt und blieb dem Favoriten bis zum Schluss ebenbürtig. „Unter den Umständen, dass wir auf einige Spielerinnen verzichten mussten, war das Ergebnis schon okay“, sagte HSG-Coach Dean Schmidt. Das Fehlen von Torhüterin Karen Tapkenhinrichs (Knieprobleme), Ashley Butler (Meniskuseinriss) und Kristin Schulze (beruflich verhindert) konnten die Reservekräfte nur bedingt auffangen. Eine starke Partie lieferte vor allem die reaktivierte Hiske Poppe-Jacobi im Tor. „Sie hat uns im Spiel gehalten“, freute sich Schmidt über das Comeback der erfahrenen Schlussfrau. Die Gäste kamen wesentlich besser ins Spiel und legten ein schnelles 4:1 vor (7.). Die Huderinnen benötigten etwas Anlaufzeit, um sich mit dem minimierten Kader auf den Tabellenzweiten einzustellen. Beim 5:6 (13.) war die HSG auf Tuchfühlung, lief aber bis zur Halbzeit einem Rückstand hinterher. Katharina Stuffel markierte nach der Pause in der 37. Minute das 15:15. Hude/Falkenburg war nun dran, doch eine Führung blieb im kompletten Spiel Wunschdenken. Zwei Minuten vor dem Ende vergab Jessica Galle beim Stand von 22:23 einen Siebenmeter und ließ eine sehr gute Chance für ein mögliches Remis liegen. In tabellarischer Hinsicht hatte die Schlappe keine negativen Auswirkungen. Hude/Falkenburg bleibt mit 28:16 Punkten Vierter. Allerdings hat sich das Spitzentrio BV Garrel (36:8), Friedrichsfehn/Petersfehn und HSG Wilhelmshaven (beide 33:11) von den Huderinnen abgesetzt. Mareike Zetzmann war mit neun Treffern am Ende beste HSG-Werferin, Stuffel steuerte fünf Treffer bei. Während die Punkte dieses Mal der Gegner mitnahm, gab Schmidt derweil die ersten beiden Neuzugänge für die nächste Saison bekannt: Rückraumspielerin Sarah Seidel und Kreisläuferin Laura Meyer wechseln von der TSG Hatten-Sandkrug zur HSG Hude/Falkenburg. Die A-Jugendliche Seidel erhält ein Doppelspielrecht und wird künftig außerdem für Werder Bremen aktiv sein. Quelle: nwzonline.de
 
Sonderlob für Mareike Zetzmann und Lena Seidel
von Guido Finke
 

Hude Dritter Sieg in Folge für die HSG Hude/Falkenburg: Das Team von Trainer Dean Schmidt setzt in der Handball-Oberliga der Frauen zu einem kleinen Höhenflug an und verbesserte sich mit dem 36:32 (19:14)-Erfolg beim TSV Altenwalde auf den vierten Tabellenplatz. Mareike Zetzmann war mit 14 Treffern die überragende Spielerin und wie schon vor einer Woche beim 35:21 gegen den FC Schüttorf, als sie mit elf Toren ebenfalls zweistellig traf, die absolute Matchwinnerin. „Unter den gegebenen Umständen, dass ich verletzungs- und krankheitsbedingt nur einen sehr stark dezimierten Kader zur Verfügung hatte, war es ein wirklich gutes Spiel“, zeigte sich Coach Schmidt zufrieden über die Gangart seiner Mannschaft. Ashley Butler ist für die US-Nationalmannschaft in Spanien aktiv und stand ihrem Club ebenfalls nicht zur Verfügung. Kurzfristig konnte er das Team mit Frauke von Freeden auffüllen, so dass immerhin neun Feldspielerinnen auf dem Spielbogen standen. „Auch Frauke war aber angeschlagen“, so Schmidt. Der Drittletzte der Tabelle machte es den Gästen aus Hude lange Zeit schwer – Altenwalde stemmte sich vehement gegen eine Niederlage und versuchte, nach Kräften dagegenzuhalten. In der Anfangsphase gelang dies auch, und die HSG sah sich nach knapp zehn Minuten einem 4:7-Rückstand gegenüber. Schmidt nahm in dieser Phase eine frühe Auszeit, um die Mängel abzustellen. Nach dem 7:10 (15.) wachte Hude/Falkenburg endgültig auf und setzte sich mit sechs Toren in Folge mit 13:10 (22.) etwas ab. Als Jessica Galle zwei Minuten nach Wiederbeginn auf 21:15 (33.) erhöhte, schien die HSG einem souveränen Sieg entgegenzusteuern. Da sich Altenwalde jedoch nicht geschlagen gab und in der Offensive gefährlich blieb, wurde die Spannung in der Partie weiter hochgehalten. Zetzmann machte dem Spuk ein Ende und sorgte fünf Minuten vor der Schlusssirene mit ihrem 14. Treffer, den sie per Siebenmeter markierte, zum 35:29 für die Entscheidung. „Aus einer guten Mannschaft haben Lena Seidel, die besonders in der Abwehr stark agierte, und natürlich Mareike Zetzmann herausgeragt“, stellte Schmidt seinem Team ein positives Zeugnis aus. Quelle:nwzonline.de

HSG macht Hinspielpleite wett
von Guido Finke
 
Sturmlauf vollendet: Kerstin Cordes (mit Ball) von der HSG Hude/Falkenburg setzt aus dem Rückraum zum Wurf an. Hinten beobachtet Jessica Galle die Szene.
Bild: Michael Hiller
Hude Mehr als nur wettgemacht haben die Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg ihre 20:31-Hinspielpleite gegen den FC Schüttorf bei der Neuauflage am Sonntag. Mit einer sehr überzeugenden Teamleistung spielte die HSG den Rivalen aus dem Emsland an die Wand und gewann in der Höhe verdient mit 35:21 (18:8). Wären die Chancen etwas konsequenter genutzt worden, hätten die Huderinnen ihr Torverhältnis sogar noch weiter aufpolieren können. Auch ohne den verhinderten Trainer Dean Schmidt nahm die HSG den Schwung aus dem 30:28 gegen den ATSV Habenhausen mit und feierte unter Aushilfstrainerin Inge Breithaupt am Huder Bach einen weiteren stark herausgespielten Sieg – unter schwierigen Voraussetzungen: Gleich mehrere Stammkräfte sind gesundheitlich angeschlagen, so dass der Kader etwas geschwächt antreten musste. Doch die grippalen Infekte schüttelten die tapfer kämpfenden Akteure wie Ashley Butler, Saskia Petersen & Co. mustergültig ab. „Solch eine Überlegenheit hatte ich nicht erwartet. Da nicht alle Spielerinnen 100-prozentig fit waren, musste ich öfter durchwechseln. Es war eine sehr konzentrierte Leistung“, zeigte sich Breithaupt äußerst zufrieden: „Aus einer sicheren Deckung wollten wir über Tempogegenstöße zum Erfolg kommen – das ist uns prima gelungen.“ Zu keiner Zeit gerieten die Gastgeberinnen gegen den Tabellenneunten in Rückstand. Nach dem 1:0 (2), das Jessica Galle per Siebenmeter markierte, erzielte Lena Lötgering im Gegenzug mit dem 1:1 (3.) für Schüttorf das einzige Ausgleichstor im ganzen Spiel. Galle mit dem 2:1 (7.) sowie die stark aufgelegte Lena Seidel zum 3:1 (7.) sorgten für entspannte Mienen beim Huder Anhang. Die Gäste enttäuschten auf breiter Front und konnten allenfalls aus dem Rückraum durch die sechsmalige Torschützin Nadja Hessemer und Lötgering (5) dagegenhalten. Bis zur Pause lag Hude bereits mit zehn Toren vorn (18:8). Der zweite Abschnitt stand ganz im Zeichen des Torwartwechsels aufseiten der HSG. Für die etatmäßige Nummer eins Karen Tapkenhinrichs stellte Breithaupt in der Schlussviertelstunde die A-Jugendliche Mareike Düßmann zwischen die Pfosten. Schon in der ersten Hälfte hatte sie einen Siebenmeter pariert und erntete später mit einigen Paraden zu Recht Applaus. Quelle: nwzonline.de
Ashley Butler führt HSG zu Heimsieg
von Guido Finke
 
Starke Vorstellung: Ashley Butler (am Ball)
erzielte neun Tore für die HSG Hude/Falkenburg.
Bild: Holger Martens
Hude Sichtlich zufrieden ließ Dean Schmidt am späten Sonntagnachmittag seinen Blick auf die Anzeigetafel in der Halle am Huder Bach schweifen. „Wir haben 30 Tore geworfen, das kann sich sehen lassen“, freute sich der Trainer der Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg über das hart erkämpfte 30:28 (12:13) gegen den ATSV Habenhausen. Schmidt sah in der Partie gegen den Tabellenzehnten einen deutlichen Anstieg der Formkurve. „Im Großen und Ganzen haben wir ein sehr gutes Spiel gemacht. Das gilt aber auch für den Gegner, der in spielerischer Hinsicht toll dagegen gehalten hat.“ Die erste Viertelstunde war eine einzige „One-Woman-Show“: Ashley Butler war von der ersten Sekunde an auf Betriebstemperatur und erzielte bis zur 16. Minute bereits fünf Tore. Ihr Treffer zum 10:8 brachte die Gastgeberinnen erstmals mit zwei Treffern Differenz in Front. Kerstin Cordes legte im Anschluss das 11:8 (19.) nach. Danach jedoch stellte die HSG urplötzlich das Handballspielen ein und überließ den Bremerinnen das Kommando. Habenhausen nutzte die Huder Lethargie konsequent aus und kam zum Staunen der Zuschauer zu fünf Toren in Folge. Jessica Galle beendete die neunminütige Torflaute kurz vor der Halbzeit und verkürzte auf 12:13. An Spannung mangelte es auch nach Wiederbeginn nicht. Hude eroberte dank Butler, die zum 21:20 und 22:20 ins Schwarze traf, die Führung zurück und verteidigte diese mit viel Leidenschaft bis zur Schlusssirene. Svenja Stapoisky erntete für ihren sehenswerten Heber zum 29:26 (58.) ins lange Eck viel Applaus und sorgte für klare Verhältnisse. Doch Habenhausen ließ nicht locker und kam tatsächlich noch einmal auf 28:29 heran – die HSG musste durch ein Wechselbad der Gefühle. 15 Sekunden vor dem Ende nahm Schmidt seine Auszeit, um den letzten Spielzug anzusagen und einen weiteren Ballverlust in der Endphase zu verhindern. Die Rechnung ging auf: Saskia Petersen netzte zum 30:28 ein und raubte den fast ebenbürtigen Gästen alle Hoffnungen, einen Punkt aus Hude zu entführen. „Es war eine mannschaftliche starke Leistung, die ein Stück weit für die letzten beiden Spiele versöhnt“, erinnert sich Schmidt nur ungern an das 22:30 in Garrel und das 20:24 gegen Wilhelmshaven. Aus dem Team ragte die US-Nationalspielerin Butler heraus, die auf dem rechten Flügel kaum zu bremsen war und insgesamt neun Tore erzielte. Für Habenhausen kam die kräftige Spielmacherin Christine Köster, die nicht in den Griff zu bekommen war, sogar auf zwölf Treffer. Die Huderinnen sind also wieder in der Spur und wollen den Aufwärtstrend am kommenden Sonntag ebenfalls vor eigenem Publikum gegen den FC Schüttorf bestätigen. Quelle:nwzonline.de
Weckruf wirkt nur kurz nach
von Guido Finke
 
Beste HSG-Werferin: Mareike Zetzmann
Bild: Holger Martens
Hude Die Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg hatten sich vor dem Spitzenspiel viel vorgenommen – gereicht hat es jedoch nicht. Nach der 22:30 (11:17)-Niederlage am Samstag beim BV Garrel ist der Zug in Richtung Tabellengipfel für das Team von Trainer Dean Schmidt endgültig ohne die Huderinnen abgefahren. Nur bei einem Sieg gegen das Garreler Topteam hätten sie überhaupt den Hauch einer Titelchance aufrechterhalten können. So aber beträgt der Rückstand auf Garrel (30:6 Punkte) inzwischen acht Zähler. Schmidt sah seine HSG-Mannschaft bereits vorher aus dem Rennen: „Mit der Meisterschaft haben wir nichts mehr zu tun. Garrel wird sich das bestimmt nicht abluchsen lassen. “Schmidt versuchte, seine Spielerinnen möglichst gut auf die schwierige Aufgabe beim Ligaprimus einzustellen. Er setzte auf eine Videoanalyse, um die 20:24-Pleite gegen die HSG Wilhelmshaven aufzuarbeiten, und erhoffte sich zudem mehr Durchschlagskraft in der Offensive. „Bloß kein Schlafwagenhandball“, hatte er seinen Schützlingen mit auf den Weg gegeben. Der Weckruf wurde offenbar erhört, denn in der Anfangsphase waren die Huderinnen bis zum 5:5-Ausgleich (10.), den Ashley Butler erzielte, auf Augenhöhe mit dem Favoriten. „Von Beginn an war wesentlich mehr Tempo in unserem Spiel als noch gegen Wilhelmshaven“, erkannte der neue HSG-Coach erste Früchte seiner Arbeit. Doch Garrel schaffte es relativ schnell, die Intensität zu erhöhen, und zog mit drei Toren in Folge innerhalb von zweieinhalb Minuten auf 8:5 (13.) davon. Schmidt war damit gezwungen, eine frühe Auszeit zu nehmen, um seine Mannschaft im Spiel zu halten. Die taktische Kurzanalyse hatte nur bedingt Erfolg, denn die Gastgeberinnen ließen nicht locker und erarbeiten sich bis zur Pause ein 17:11. In Durchgang zwei ließen die Huderinnen nur noch 13 Gegentreffer zu, die Defensive packte nach Wiederbeginn deutlich besser zu. „Es waren schon Fortschritte erkennbar: Wir hatten mehr Aktionen in der Offensive und haben es auch über die Außen probiert. Das Tempo war auch höher, allerdings hat uns Garrel mit vielen Gegenstößen den Zahn gezogen“, sagte Schmidt. „Wir waren noch nicht so zielgenau und haben noch viel Arbeit vor uns“, fügte er hinzu. Beste Werferin war Mareike Zetzmann mit fünf Treffern. Quelle: nwzonline.de

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