Timo Stein steigt als Trainer aus
von Michael Hiller
 
Ausstieg aus privaten Gründen: Timo Stein ist seit dieser Woche auf eigenen Wunsch nicht mehr als Trainer für die Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg tätig.
Bild: Michael Hiller
Hude Überraschender Personalwechsel bei den Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg: Timo Stein hat in dieser Woche sein Traineramt beim Tabellenvierten abgegeben. Der 39-Jährige, der erst vor knapp einem Jahr beim Oberligisten eingestiegen war, gab rein private Gründe für seinen Ausstieg an. Bis zum Saisonende wird zunächst einmal mit Dean Schmidt ein „alter Bekannter“ mit der Aufgabe betreut. „Es war für ihn zeitlich einfach nicht mehr zu regeln, deswegen musste Timo jetzt die Reißleine ziehen“, erklärt Michaela Cordes, 2. Vorsitzende der HSG Hude/Falkenburg. Für die Entscheidung zeige man im Verein Verständnis, „dennoch waren wir natürlich alle vor den Kopf gestoßen“, sagt Cordes. Stein selbst habe lange mit sich gerungen. „Ich wäre den Weg gerne weitergegangen“, erklärt er. Mit dem Vorstand habe er eine „gute Kommunikation“ gehabt. In Gesprächen mit dem Vorsitzenden und sportlichen Leiter Gaylord Klammt habe er jedoch schon im Januar angedeutet, dass es zeitlich „immer schwieriger für mich“ wurde. Am 26. Februar 2017 hatte Stein mit einem Heimspiel gegen den Elsflether TB sein Debüt auf der Trainerbank der HSG-Frauen gegeben – es endete mit einem 28:18-Erfolg, die Saison wurde auf Platz vier abgeschlossen.
Viele Wechsel seit 2015
Am Dienstag wurde die Mannschaft beim Training über die aktuelle Entwicklung informiert. „Für die Spielerinnen tut es mir wirklich leid, zumal es in der Vergangenheit ja nun schon mehrere Trainerwechsel gab“, sagt Cordes. Wohl wahr, denn jetzt muss sich die HSG Hude/Falkenburg zum vierten Mal seit Dezember 2015 auf die Suche nach einem neuen Coach machen. Damals war Thorsten Stürenburg kurz vor Weihnachten zurückgetreten, es folgten Dean Schmidt (bis Januar 2016), Ingmar Steins, der sich nach nur einem Spiel direkt wieder verabschiedete, sowie Timo Stein. In diesen zurückliegenden 25 Monaten waren interimsweise auch noch Inge Breithaupt, Werner Bokelmann und Sebastian Zwiener eingesprungen. Zusammen mit der Mannschaft hat der HSG-Vorstand gleich am Dienstag über eine kurzfristige Lösung nachgedacht. „Die Spielerinnen selbst haben sofort den Namen von Dean Schmidt in die Runde geworfen“, berichtet Cordes. Er hatte nach seinem Rücktritt bei den Frauen das Amt des Jugendkoordinators innerhalb der HSG übernommen, leitet darüber hinaus jeden Montag das Stützpunkttraining in Hude. „Er hat gerade bis April an der Uni vorlesungsfreie Zeit und ist immer noch nah dran an der Mannschaft. Klasse, dass er sofort ,ja’ gesagt hat“, freut sich die 2. Vorsitzende. Durch die schnell gefundene interne Lösung habe man im Verein nun auch Zeit, um in Ruhe nach einem Trainer für die kommende Saison zu suchen.
Lockere Trainingseinheit
Für Schmidt wird die Rückkehr auf die Trainerbank der Oberliga-Frauen der HSG „definitiv nur vorübergehend“ sein. Für den 36-Jährigen hat die Entwicklung des Jugendbereiches Priorität. „Dort gibt es genug anzuschieben“, sagt Schmidt, der bei seine Tätigkeit mit den Oberliga-Frauen weiterhin von Co-Trainer Florian Henning sowie von Klammt unterstützt wird. Schmidt hat nach Steins Rücktritt einmal das Training der Mannschaft am Donnerstag geleitet. „Es war eine lockere und konzentrierte Einheit. Wir haben den Ball bewegt und Abläufe trainiert“, berichtet der Coach, der mit Hude/Falkenburg gleich an diesem Samstag (17.15 Uhr) im Auswärtsspiel gegen den TV Cloppenburg gefordert ist. Das Hinspiel gegen den Tabellenelften gewann die HSG mit 31:21. „Wir sind ja bekanntlich auswärts eine kleine Wundertüte, aber wenn alle motiviert und konzentriert aufspielen, ist ein erneuter Sieg drin“, so Schmidt. Fehlen wird bei den Gästen Frauke von Freeden. Ein kleines Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Lisa-Marie Hillmer. Wenn sie auflaufen kann, würde auf ihre Schwester Lea treffen, die für den TV Cloppenburg spielt und dort mit 81 Treffern (Platz fünf der Torjägerliste) zu den Leistungsträgern gehört. Quelle: nwzonline.de
 
Hude/Falkenburg gibt Sieg aus der Hand – 25:25
von Guido Finke
 

Oyten /Hude Die Vorzeichen waren von vornherein ungünstig – zu allem Überfluss fing sich die HSG Hude/Falkenburg in der Handball-Oberliga der Frauen auch noch eine völlig überflüssige 25:26 (13:15)-Niederlage beim TV Oyten II ein. „Die letzten sechs Minuten waren verheerend. Wir haben mit vier Toren vorn gelegen und hatten bei Ballbesitz sogar die Chance, den Vorsprung auszubauen“, haderte HSG-Coach Timo Stein am Sonntag mit der desolaten Schlussphase seiner Spielerinnen. Nach dem missglückten Versuch beider Mannschaften, aufgrund der angespannten Personallage die Partie auf einen anderen Termin zu verlegen – der Verband ließ eine Neuansetzung nicht zu –, mussten Oyten und Hude das Beste aus der misslichen Situation machen. Die Gastgeberinnen hatten zunächst mehr vom Spiel und setzten die HSG unter Druck. „Die erste Hälfte war nicht gut, wir haben uns zu viele technische Fehler geleistet. Auch im Angriff haperte es“, sagte Stein. Der Huder Trainer versuchte in der Pause, seinen zehnköpfigen Kader wachzurütteln und die Mängel aus der ersten halben Stunde abzustellen. Dies gelang auch, denn die favorisierten Gäste gingen nach drei Treffern in Folge durch Jessica Galle, Mareike Zetzmann und Katharina Stuffel in der 34. Minute mit 16:15 in Front. Die Huderinnen hatten es nun selbst in der Hand und führten später mit 21:17 (46.) und 23:19 (50.). „Bis dahin haben wir in der zweiten Hälfte nur vier Gegentore zugelassen. Doch anstatt die Zeit runterzuspielen, kassieren wir zwei Zeitstrafe und schließen viel zu überhastet ab“, schimpfte Stein. Oyten witterte seine Chance und drehte den Spieß in den letzten vier Minuten um. Der Tabellenfünfte (20:10 Punkte) aus Hude vergab eine gute Gelegenheit, um sich längerfristig in der Spitzengruppe festzusetzen. Quelle: nwzonline.de

Hude/Falkenburg kommt auch
auswärts auf Touren
von Michael Hiller
 
Starker Rückhalt: Karen Tapkenhinrichs
Bild: Martens
Hude Zumindest 24 Stunden langen durften sich die Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg als Tabellenführer der Frauen-Oberliga fühlen. Möglich machte dies am Samstagnachmittag der knappe und hart erkämpfte 24:21 (9:12)-Auswärtssieg beim bisherigen Sechstplatzierten SV Werder Bremen II. Am Sonntag zog jedoch zumindest der Konkurrent aus Garrel nach, so dass Hude/Falkenburg vorübergehend Platz zwei einnimmt – mit Tuchfühlung zur Spitze. Der zweite Auswärtssieg in Folge war umso höher zu bewerten, da der HSG wie schon in der Vorwoche Rückraumspielerin Mareike Zetzmann fehlte. Während der ersten Halbzeit verletzte sich dann auch noch Lisa-Marie Hillmer. Doch beide Ausfälle steckte das Team von Trainer Timo Stein gut weg. „Insgesamt waren wir spielerisch deutlich besser als zuletzt“, resümierte der HSG-Coach. Allerdings benötigten die Huderinnen zunächst etwas Zeit, um auf Betriebstemperatur zu kommen. Werder legte mit einer 4:0-Führung (4. Minute) einen Blitzstart hin. Danach erzielte die HSG zwar sechs Tore in Folge und blieb bis zur 19. Minute ohne Gegentreffer, doch die Endphase der ersten Halbzeit gehörte wieder den Bremerinnen, die erst viermal hintereinander trafen und über 8:6 (22.) und 10:8 (27.) zur Pause mit drei „Buden“ vorne lagen. Den besseren Start in den zweiten Abschnitt erwischten die Gäste. Jessica Galle, mit insgesamt zwölf Toren auch erfolgreichste Werferin des Spiels, brachte ihre Farben mit einem Dreierpack (zweimal davon per Siebenmeter) mit 16:14 in Führung (40.). Doch Werder hielt weiter dagegen und drehte das Spiel erneut – zehn Minuten vor Schluss hieß es plötzlich 17:19 aus HSG-Sicht. „Da sind wir unnötigerweise in Hektik verfallen“, berichtete Stein, der anschließend wegen einer angeblichen unsportlichen Geste eine Zeitstrafe aufgebrummt bekam. Eine Feldspielerin musste nun für zwei Minuten runter, doch genau in dieser Unterzahlphase kippten die Landkreislerinnen das Spiel. Der Doppelpack von Lisa Busse war die Initialzündung, und mit drei Treffern legte Galle sogar zum 22:19 (56.) nach. Damit bog Hude/Falkenburg auf die Siegerstraße ein, und spätestens nach dem 24:20 durch Katharina Stuffel gut zwei Minuten vor dem Abpfiff war die Entscheidung gefallen. Einen großen Teil zum Sieg beigetragen hat einmal mehr Torhüterin Karen Tapkenhinrichs. „Sie hat ein überragendes Spiel gemacht und war unsere Matchwinnerin“, lobte Stein die Keeperin. Am kommenden Sonntag, 21. Januar (15 Uhr), geht es für die Stein-Sieben mit der dritten Auswärtspartie hintereinander bei TV Oyten II weiter. nwzonline.de
Ohne Glanz zum ersten Auswärtssieg
von Michael Hiller
 
Mit Zug zum Tor: Lisa Busse (am Ball) erzielte in Elsfleth fünf Tore.
Bild: Holger Martens
Elsfleth /Hude Die Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg sind erfolgreich ins Jahr 2018 gestartet – und haben endlich den Auswärtsfluch gebrochen: Mit 31:28 (16:12) feierte der Oberligist am Sonntagnachmittag beim Elsflether TB den ersten doppelten Punktgewinn in fremder Halle in dieser Saison. In der Tabelle schob sich die Mannschaft von Trainer Timo Stein auf den dritten Platz.Trotz aller Freude über die erfolgreich verlaufene Auswärtsfahrt brach Stein nicht in Euphorie aus. „Wir haben die Pflicht erfüllt – mehr nicht“, erklärte Stein auch im Hinblick auf den Gegner, der bislang alle 13 Saisonspiele verloren hat. „Das Ergebnis sieht am Ende etwas knapper aus als der Spielverlauf tatsächlich war. Unter dem Strich war unser Sieg aber nie gefährdet“, so der HSG-Coach. Gegen einen motivierten Gegner benötigten die Huderinnen zunächst einige Minuten, um in Tritt zu kommen. So führte Elsfleth, angeführt von der insgesamt zehnfachen Torschützin Talea Lösekann, zunächst auch mit 3:1 (5.). Dann aber nahmen die Gäste langsam aber sicher Fahrt auf und gingen nach einer starken Phase selbst mit 9:5 (14.) in Führung. Ashley Butler, Jessica Galle (2), Lisa Busse und Saskia Petersen bauten mit ihren Toren den Vorsprung wenig später sogar auf 14:6 (20.) aus. Bis zur Pause kämpfte sich Elsfleth aber wieder heran – auch weil die HSG einige Chancen ausließ. Die zweite Halbzeit verlief ähnlich – nur dass die Gäste nun von Anfang an hellwach waren. Über 19:13 (Lisa-Marie Hillmer/34.) und 23:16 (Busse/41.) zogen sie wieder davon und führten beim 26:18 (Katharina Stuffel/44.) sowie 27:19 (Kerstin Cordes/46.) sogar mit acht Treffern. „Danach haben wir es aber etwas schleifen lassen“, bemerkte HSG-Trainer Stein. Auch das Rückzugsverhalten war in der Folgezeit nicht mehr schnell genug, so dass die Elsfletherinnen – auch begünstigt durch weitere Überzahlphasen – den Rückstand Stück für Stück reduzierten. So begann Hude/Falkenburg noch zu wackeln, nahm am Ende aber verdient die Punkte mit. „In der kommenden Woche werden wir uns auf jeden Fall steigern müssen“, blickt Stein schon auf das Auswärtsspiel bei Werder Bremen (Samstag, 13. Januar) voraus. Quelle:nwzonline.de
Busse dreht mit elf Toren auf
Gegen die Gäste aus Twistringen wurde die HSG ihrer Favoritenrolle gerecht.
Auch am Torverhältnis wurde poliert.
von Guido Finke
 
Erfolgreichste Werferin: Lisa-Marie Busse erzielte am Samstagabend elf Tore für die HSG Hude/Falkenburg im Heimspiel gegen die HSG Phoenix.
Bild: Holger Martens
Hude Versöhnlicher Jahresausklang für die Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg: Die Pflichtaufgabe gegen den Tabellenvorletzten HSG Phoenix aus Twistringen hat das Team von Trainer Timo Stein am Samstagabend mühelos gemeistert und sich mit einem 38:20 (17:9)-Kantersieg in die kurze Weihnachtspause verabschiedet. Lisa-Marie Busse krönte ihre starke Leistung und erzielte elf Treffer. „Es war erst ein wenig Sand im Getriebe. Mit der Zeit haben wir den Gegner aber immer besser in den Griff bekommen“, sagte Stein. Er ließ seine Formation, die mit 16:8 Punkten als Tabellenvierter nach wie vor eine gute Ausgangsposition einnimmt, zu Beginn mit einer offensiven 3-2-1-Deckung operieren. Mit der Variante unterliefen seinen Spielerinnen jedoch diverse Fehler, so dass der Trainer nach einer knappen Viertelstunde beim Stande von 8:6 eine Auszeit nahm und die Taktik wechselte – mit Erfolg. Lisa-Marie Busse, Jessica Galle und Saskia Petersen lösten mit ihren Toren zum 11:7 (18.) die Handbremse und lenkten die Partie aus Sicht des Favoriten in geordnete Bahnen. Bis zur Halbzeit eilten die Gastgeberinnen in der Halle am Huder Bach auf 17:9 davon. „Angesichts der engen Situation in der Tabelle war uns wichtig, dass wir auch etwas fürs Torverhältnis machen“, erklärte Stein. Sein Wunsch wurde erhört – nach Wiederbeginn lief die Huder Tormaschine auf Hochtouren. Auch mit dezimiertem Kader ging es nur in eine Richtung. Der höchste Vorsprung war das 35:16 (55.) und 37:18 (57.). „Uns standen unter anderem Torhüterin Mareen Rump und Svenja Stapoisky nicht zur Verfügung. Dafür haben wir ein ordentliches Spiel abgeliefert“, resümierte Stein. Bei Stapoisky wird sich demnächst bei einer genauen Untersuchung zeigen, ob die Außenspielerin wegen einer Knorpelverletzung länger ausfallen wird. Als zweite Torhüterin kam Mareike Düßmann zum Einsatz, die bei ihrem Oberliga-Debüt einige gute Paraden zeigte. Die handballfreie Zeit wird bei der HSG Hude/Falkenburg nicht allzu üppig ausfallen. Bereits am 7. Januar steht die Begegnung beim Elsflether TB auf dem Programm. „Wir wollen in Elsfleth unbedingt unseren ersten Auswärtssieg einfahren. Daher werden wir nur anderthalb bis zwei Wochen Pause machen und steigen am 2. Januar mit dem Training voll ein“, erklärte Stein den eng getakteten Terminplan. Gleich vier Auswärtsduelle in Folge warten zu Beginn des neuen Jahres auf sein Team. Quelle: nwzonline.de
 

nächstes Heimspiel

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