HSG bleibt auswärts sieglos
von Michael Hiller
 

Dinklage /Hude Es bleibt dabei: Die Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg können in dieser Saison scheinbar auswärts nicht gewinnen. Auch im fünften Versuch gelang dem Oberligisten kein doppelter Punktgewinn. Die HSG verlor amSamstagnachmittag das Verfolgerduell beim TV Dinklage mit 23:31 (11:16) und ließ damit weitere Bigpoints im Kampf um die Tabellenspitze liegen. Während sich Dinklage auf Rang zwei verbesserte, rutschte Hude/Falkenburg auf den fünften Platz ab. Allerdings bleiben die Teams im oberen Drittel ganz eng beieinander – den Spitzenreiter BV Garrel (16:6) sowie die Landkreis-HSG (14:8) trennen gerade einmal zwei Punkte. „Unter diesen Umständen ist die Niederlage natürlich noch ärgerlicher. Leider haben wir wieder einmal unser zweites Gesicht gezeigt“, sagte HSG-Trainer Timo Stein nach der dritten Saisonniederlage seiner Mannschaft. Dinklage sei in jeder Hinsicht einen Tick besser gewesen. „Wir haben es sowohl in der Defensive als auch in der Offensive nicht geschafft, den Kampf anzunehmen. Dinklage war da cleverer“, erklärte Stein. Von Anfang an kamen die Gäste nicht gut in die Partie. Das Haftmittelverbot in der Dinklager Sporthalle wollte der HSG-Trainer dafür nicht als Ausrede gelten lassen. „Daran lag es nicht.“ Trotzdem lagen seine Spielerinnen schon nach sieben Minuten mit 3:6 zurück. Eine siebenminütige Torflaute der Huderinnen nutzte die Heimmannschaft wenig später, um sich von 7:5 auf 12:5 (18.) abzusetzen. Lisa-Marie Hillmer, Katharina Stuffel und Mareike Zetzmann brachten die HSG noch einmal auf vier Tore heran, doch nach der Pause stockten die Gastgeberinnen ihren Vorsprung wieder auf sieben Tore auf (19:12/35.). Im weiteren Verlauf konnte Hude/Falkenburg das Blatt nicht mehr wenden – fünf Minuten vor dem Ende betrug der Rückstand sogar zehn Tore. „Wir haben zu viele falsche Entscheidungen getroffen und dadurch einfache Gegentore kassiert“, berichtete Stein. Quelle:nwzonline.de

Heimsieg krönt Familientag der Handballabteilung
von Guido Finke
 
Heimsieg: Die HSG Hude/Falkenburg um Lisa Busse gewann gegen VfL Oldenburg III.
Bild: Holger Martens
Hude Die Großraumsporthalle am Huder Bach war am Sonntag ein einziger Handballtempel: Umrahmt von diversen Mitmachaktionen, einer Tombola und einem breiten kulinarischen Angebot setzten die Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg am späten Nachmittag dem „HSG-Familientag“ die Krone auf. Das Team von Trainer Timo Stein servierte einen sportlichen Leckerbissen und gewann das mit Spannung erwartete Derby gegen den VfL Oldenburg III mit 31:25 (14:12). „Ich muss erst einmal durchatmen“, sagte Timo Stein direkt nach der Schlusssirene. Nach der hochklassigen Partie, die bis wenige Minuten vor dem Ende auf des Messers Schneide stand, brauchte der Huder Coach einen Moment, um das Gesehene in Worte zu fassen. Und das brachte er dann doch sofort auf den Punkt: „Wir haben eine der besten Saisonleistungen gezeigt. Wenn alles passt, sieht man, wozu die Mannschaft fähig ist“, so Stein. Der Sieg sei umso höher zu bewerten, da ein Großteil des Gästekaders aus der zweiten VfL-Vertretung und dem A-Jugend-Bundesliga-Team bestand. „Im Grunde haben wir sogar gegen die zweite Oldenburger Mannschaft gewonnen“, erklärte Stein. Während in der ersten halben Stunde noch etwas Sand im Getriebe war, kam der HSG-Motor mit zunehmender Dauer langsam aber sicher auf Touren. In der fünften Minute traf Jessica Galle per Siebenmeter zum 1:2, erst vier Minuten später erzielte Katharina Stuffel den ersten Feldtreffer für die Gastgeberinnen zum 2:2. Doch danach fanden die Huderinnen immer besser zu ihrem Rhythmus und erspielten sich ein verdientes 14:12 zur Pause. In Durchgang zwei lieferten sich beide Teams einen rasanten Schlagabtausch, in dem auch die Bundesliga-Reserve des VfL lange aussichtsreich mitmischte. Erst in der Endphase zog die HSG in hervorragender Manier davon. Lisa-Marie Hillmer vollendete einen perfekt vorgetragenen Tempogegenstoß zum 23:20 (49.) und zwang Gästetrainer Torsten Feickert zu einer Auszeit. Doch nicht die Huntestädter rissen das Zepter an sich, sondern die Huderinnen – wieder mit der genesenen Saskia Petersen – avancierten zum Derbysieger. Lisa-Marie Busse sorgte mit ihrem Treffer ins leere Tor zum 27:22 (56.) für die Vorentscheidung. Weder die Hereinnahme einer siebten Feldspielerin noch die offene Deckung als letztes Mittel auf Seiten des Lokalrivalen brachten die HSG aus dem Gleichgewicht. Aus dem auf allen Positionen starken Huder Team ragten vor allem Linkshänderin Mareike Zetzmann, die komplett durchspielte, und die Torhüterinnen Mareen Rump und Karen Tapkenhinrichs hervor. In der breiten Spitzengruppe ist Hude/Falkenburg mit 14:6 Punkten Tabellendritter, die Oldenburgerinnen (10:8) belegen Platz neun. Am kommenden Wochenende wartet bereits die nächste schwere Aufgabe auf die HSG-Handballerinnen – sie gastieren beim Tabellenvierten TV Dinklage (Samstag, 25. November, 16.30 Uhr). Quelle: nwzonline.de
HSG Hude/Falkenburg bricht in Hälfte zwei ein
von Richard Schmid
 
Herausragend: Mareike Zetzmann warf acht Tore für Hude/Falkenburg. Die Niederlage konnte die Halbrechte damit aber auch nicht verhindern.
Foto: Rolf Tobis
Petersfehn. In der ersten Halbzeit machten sie ein klasse Spiel, nach dem Wechsel kam dann der unerklärliche Einbruch: Die von personellen Sorgen gebeutelten Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg haben ihr Auswärtsspiel beim Aufsteiger SG Friedrichsfehn/Petersfehn mit 26:33 (16:13) verloren – und rutschten in der Tabelle auf Rang vier ab, allerdings nur einen Punkt hinter dem neuen Spitzenreiter Werder Bremen II. Dabei hatten die Gäste in der ersten Halbzeit ihren Gegner weitgehend im Griff. „Wir hatten in der ersten Hälfte all das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben“, sagte HSG-Trainer Timo Stein: „Nämlich ein variables, temporeiches Angriffsspiel über unseren Rückraum.“ Davon sei allerdings in der zweiten Spielhälfte nichts mehr zu sehen gewesen. „Das waren zwei Halbzeiten wie Tag und Nacht“, analysierte Stein. Nach ausgeglichener erster Viertelstunde kam die Stein-Sieben immer besser ins Spiel. Vor allem Mareike Zetzmann zeigte ein herausragendes Spiel. Allein sechs der 13 Gästetore gingen in der ersten Halbzeit auf das Konto der Halbrechten. Die Gastgeberinnen fanden zu diesem Zeitpunkt nur wenig Mittel, um dem variablen Spiel von Hude/Falkenburg etwas entgegenzusetzen. 0:5-Lauf bricht Hude/Falkenburg das Genick. Doch dabei sollte es nicht bleiben. „In der zweiten Hälfte haben wir alles vermissen lassen, was wir können. Unser Zweikampfverhalten wurde immer schlechter“, bemängelte Stein. Innerhalb von nur fünf Minuten zog die SG Friedrichsfehn/Peterfehn, für die Delmenhorsterin Lara Winkelmann fünf Tore erzielte, ab der 36. Spielminute mit einem 5:0-Lauf auf 22:17 davon. Vor diesem Rückschlag erholte sich die HSG nicht mehr. Im Gegenteil: „Danach hat sich die Mannschaft aufgegeben“, sagte Stein. „Wir müssen, wenn wir weiter vorne mitspielen wollen, dringend unser Zweikampfverhalten verbessern“, schlussfolgerte Stein, der zudem auch konditionelle Mängel erkannt haben will. Quelle:noz.de
HSG glänzt bei 41:27 nur im Angriff
 
Ließen sich nicht aufhalten: die Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg um Lisa-Marie Hillmer (am Ball). Bild: M. Hiller
Ganderkesee Nach zwei sieglosen Spielen sind die Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg am Sonntagnachmittag wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt. In Ganderkesee setzte sich das Team von Trainer Timo Stein gegen den Tabellenvorletzten TSV Altenwalde deutlich mit 41:27 (20:14) durch. Damit festigte die HSG ihren zweiten Rang in der Oberliga Nordsee hinter dem punktgleichen Spitzenreiter BV Garrel. Trotz des klaren Ergebnisses war Stein nach dem Abpfiff nur bedingt zufrieden. „Das Ergebnis und die Angriffsleistung waren in Ordnung. Die Abwehr hingegen war eine Katastrophe. Vor allem im 1:1-Spiel waren wir gar nicht präsent. Wenn wir ganz oben mitspielen wollen, müssen wir gegen einen solchen Gegner 15 Tore weniger kassieren“, richtete Stein kritische Worte an sein Team. Kurz vor dem Abpfiff stand die gesamte Partie zunächst auf der Kippe: Wegen eines Stromausfalls blieb das Licht in der Halle aus – die Schiedsrichter zogen bereits eine Absage in Erwägung. Gerade noch rechtzeitig konnte der Fehler aber behoben und die Begegnung angepfiffen werden. Wie unter Strom legten die Gastgeberinnen dann direkt los und führten bereits in der achten Minute mit 7:1, was die Gäste zu einer Auszeit zwang. Anschließend wurde das Spiel der HSG aber zunehmend konfuser. Altenwalde nutzte die Schwächen des Gegners und kam auf 9:12 (18.) heran. Hude/Falkenburg agierte in dieser Phase zu fahrig im Angriff und präsentierte sich auch im Rückzug zu langsam. Dies sollte mit der Hereinnahme von Rückraumspielerin Lisa-Marie Hillmer besser werden. „Sie war ein Lichtblick und hat ihr bestes Spiel für uns gemacht, seit sie hier ist“, lobte Stein die sechsfache Torschützin. Bis zur Pause war der Vorsprung der HSG wieder gewachsen. Im zweiten Abschnitt sollte schließlich keine Spannung mehr aufkommen. Zwischen den Pfosten knüpfte Mareen Rump nahtlos an die gute Vorstellung von Karen Tapkenhinrichs an und zeichnete sich mit einigen Paraden aus. Im Angriff baute Hillmer mit einem Doppelpack die Führung auf 25:17 (36.) aus. Über 30:21 (43.) und 38:24 ging es zum klaren Endstand. Für den „magischen“ 40. Treffer sorgte Jessica Galle, die gleichzeitig mit 14/5 Toren auch beste Werferin des Spiels war. Quelle:nwzonline.de
HSG-Frauen patzen ohne Leistungsträger
 
Hude „Es war klar, dass wir nicht durchmarschieren. Jetzt hat es uns erwischt“, sagte Karen Tapkenhinrichs. Die Betreuerin und Torhüterin der HSG Hude/Falkenburg musste ansehen, wie ihrem Team im Topspiel der Handball-Oberliga gegen FC Schüttorf in den letzten Minuten die Puste ausging und es mit 20:31 (11:13) den Kürzeren zog. In der Tabelle sind der BV Garrel, Hude/Falkenburg und Schüttorf nun mit jeweils 10:4 Zählern gleichauf an der Spitze. Es waren gleich mehrere Umstände, welche die HSG Hude/Falkenburg im Landkreis Grafschaft Bentheim auf die Verliererstraße beförderten. Mit Mareike Zetzmann (privat verhindert) und der verletzten Saskia Petersen (Platzwunde) standen gleich zwei wichtige Leistungsträgerinnen nicht zur Verfügung. Mit dem kleinen Kader fehlten damit die Alternativen, um den stark aufspielenden Gastgeberinnen in der intensiven Partie die Stirn zu bieten. Über weite Strecken boten die HSG-Frauen dem FC Schüttorf durchaus Paroli. Bis zur Pause war es ausgeglichen – mit einem 11:13-Rückstand ging es aus Sicht der Gäste in die Pause. Es bestand durchaus die Hoffnung, einen Sieg einfahren zu können. Ashley Butler schaffte für die HSG mit dem ersten Treffer nach der Halbzeit auch noch den Anschlusstreffer zum 12:13 (33.), und Jessica Galle markierte kurz danach mit einem verwandelten Siebenmeter das 13:14 (35.). Nichts deutete in dieser Phase auf eine hohe Niederlage hin, aber diese nahm danach eben doch ihren Lauf. Aus dem 13:14 wurde ein 13:18 (39.) – dieser 0:5-Lauf war nicht mehr zu reparieren. „Ab der 42. Minute ging es steil bergab“, musste Tapkenhinrichs ziemlich enttäuscht eingestehen. Insgesamt fünf Siebenmeter wurden vergeben – gleich drei davon verfehlten das Tor komplett und landeten an der Hallenwand. Hinzu kamen unzählige technische Fehler und sieben Unterzahlsituationen. Zudem strahlte auch der Rückraum überhaupt keine Gefahr aus. Schüttorf nutzte die Chancen gegen das dezimierte Team aus Hude und fuhr einen klaren Sieg ein, durch den es an der Spitze richtig eng wird. Quelle:nwzonline.de

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