Hude/Falkenburg in glänzender Form
von Guido Finke
 
Starker Auftritt: Katharina Stuffel feierte mit der HSG Hude/Falkenburg einen weiteren Sieg.
Bild: Holger Martens
Hude Eine beinahe makellose Leistung hat die HSG Hude/Falkenburg an die Tabellenspitze der Handball-Oberliga der Frauen befördert. Gegen den TV Cloppenburg glänzte der neue Spitzenreiter am Sonntagnachmittag und gewann in Hude hochverdient mit 31:21 (17:11). Aus einer starken Mannschaft ragte Torhüterin Mareen Rump hervor. Mit zwölf Paraden, darunter ein Siebenmeter, hatte sie großen Anteil am klaren Erfolg. „Phasenweise war ich sehr zufrieden. Es wurde alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten“, sagte Hudes Trainer Timo Stein. Erstmals konnte er auch auf die A-Jugendliche Lena Seidel zurückgreifen. Die mit einem Doppelspielrecht ausgestattete Nachwuchshoffnung von der TSG Hatten-Sandkrug steuerte gleich bei ihrer Premiere für ihren neuen Verein einen Treffer bei. Als sie in der 47. Minute das 25:14 markierte, war die Partie spätestens entschieden. „Lenas Strahlen nach ihrem schönen Tor war in der ganzen Halle zu sehen“, freute sich auch Stein für die junge Linksaußen-Spielerin. Lisa-Marie Busse, Mareike Zetzmann und wiederum Busse stellten zu Beginn das 3:0 (6.) für die HSG her. Cloppenburg lief sich immer wieder in der sattelfesten Huder Hintermannschaft fest und scheiterte zudem reihenweise an der überragenden Rump. Sie war es auch, die kurz vor der Halbzeitpause einen abgefangenen Ball quer über das ganze Spielfeld punktgenau auf die enteilte Ashley Butler warf – die US-Nationalspielerin schloss den Tempogegenstoß mit dem Tor zum 16:9 ab. Cloppenburg versuchte es nach Wiederbeginn mit verschiedenen taktischen Mitteln, um die HSG irgendwie aus dem Konzept zu bringen. Aber auch die Manndeckung gegen Mareike Zetzmann und später Jessica Galle blieben wirkungslos. Beste Torschützin war Galle mit neun Toren. Die blutige Gesichtsverletzung der Cloppenburgerin Swetlana Lengutin passte indes so überhaupt nicht in die Begegnung. Bei einem Zweikampf am Kreis löste sich die ballführende Katharina Stuffel und traf ihre Gegenspielerin mit dem Ellenbogen unabsichtlich im Nasenbereich. Die Unparteiischen werteten die Aktion jedoch als grob unsportlich und zeigten der Huderin die Rote Karte. „Das war etwas überzogen“, so Stein. Quelle: nwzonline.de
Hude/Falkenburg gewinnt Derby gegen Elsfleth
von Guido Finke
 
Kurzes Comeback im Tor: HSG-Keeperin Karen Tapkenhinrichs
Bild: Holger Martens
Hude Mit Vollgas zum Derbysieg: Die HSG Hude/Falkenburg zeigte dem Elsflether TB am Samstagabend klar die Grenzen auf und feierte gegen den Lokalrivalen in der Handball-Oberliga der Frauen ein 36:18 (18:6)-Schützenfest. „Es war ein Klassenunterschied, das muss man schon so sagen“, erklärte HSG-Trainer Timo Stein nach dem zweiten Sieg im zweiten Saisonspiel. „Wir haben unsere Qualitäten unter Beweis gestellt und eine sehr gute Leistung abgeliefert. Bei Elsfleth waren die personellen Probleme unverkennbar – ich denke, sie werden es in diesem Jahr schwer haben“, betonte Stein. Von der ersten Sekunde an wirkten die Gastgeberinnen hochkonzentriert und erarbeiteten sich schon in der Anfangsphase eine 4:0-Führung (3.). Elsfleth erholte sich von dem Rückstand nicht mehr und wurde förmlich überrollt. Die HSG schraubte das Resultat mit elf Treffern in Folge von 6:3 (7.) auf 17:3 (26.). Zur Pause hieß es 18:6. Da die Partie so einseitig verlief, schickte Timo Stein nach Wiederbeginn in erster Linie die Spielerinnen aus der zweiten Reihe aufs Parkett. Das störte zwar etwas den Rhythmus, so dass der Vorsprung nicht weiter anwuchs. „In der Phase haben wir das Tempo des Gegners angenommen. Zum Ende lief es dann wieder besser“, sagte der HSG-Coach. Als die Leistungsträgerinnen wieder ran durften, wurde aus einem 25:15 (46.) ein standesgemäßes 36:18. Mit neun Toren war Saskia Petersen die Matchwinnerin. Eine Sekunde vor Schluss erzielte die pfeilschnelle Huderin auf Zuspiel von Torhüterin Mareen Rump, die ebenfalls eine starke Partie ablieferte, den finalen Treffer. „Es freut mich sehr für Saskia, sie hängt sich immer voll rein und gibt nie einen Ball verloren“, lobte Stein seinen Schützling. Für einige Sekunden hütete auch Karen Tapkenhinrichs das Tor – für sie war es das Liga-Comeback nach ihrem Kreuzbandriss. „Körperlich ist sie bereit, sie hat ja auch im Pokal schon reingeschnuppert. Es ist bei ihr reine Kopfsache. Wir führen aber viele Gespräche und sind auf einem guten Weg“, meinte Stein. Quelle:nwzonline.de
Die Mannschaft von Trainer Timo Stein startete erfolgreich
Zum Ende der beiden Halbzeiten ließen die HSG-Spielerinnen allerdings nach.
 
Erfolgreichste Werferin im HSG-Trikot: Jessica Galle (am Ball) erzielte neun Tore für Hude/Falkenburg gegen den TV Oyten II.
Bild: Michael Hiller
Ganderkesee In der vergangenen Oberligasaison hatten die Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg beide Vergleiche gegen den TV Oyten II deutlich gewonnen. Am Sonntag trafen die beiden Teams bereits am ersten Spieltag aufeinander. Und die HSG hatte wesentlich mehr Mühe, um am Ende mit 29:28 (15:13) die zwei Punkte in Ganderkesee zu behalten. „Insgesamt betrachtet war es ein gutes Auftaktspiel“, sagte HSG-Trainer Timo Stein. „Wir haben gezeigt, dass wir über ein hohes spielerisches Potenzial verfügen. Wir haben zwar nicht alle Möglichkeiten genutzt, aber viele Chancen kreiert – das ist für mich auch wichtig“, meinte Stein. Die Gastgeberinnen fanden sehr gut in die Partie. Die Abwehr stand im 6:0-Verbund ausgezeichnet, und die neue Torhüterin Mareen Rump wurde bei ihrem Punktspieldebüt direkt zum sicheren Rückhalt. „Sie hat sich gut eingefügt“, lobte ihr Trainer. Auch das Tempospiel nach vorne lief zunächst perfekt, und so bauten Jessica Galle, Mareike Zetzmann und Lisa Busse mit ihren Toren den Vorsprung Mitte der ersten Halbzeit auf 10:4 aus (15. Minute). Doch anschließend wurde das Spiel der HSG etwas zerfahrener. Ballverluste im Angriff führten dazu, dass nun auch die Gäste vermehrt über die erste und zweite Welle erfolgreich waren und von 13:9 auf 14:13 verkürzten. Jessica Galle, am Ende erfolgreichste Werferin in ihrem Team, stellte mit ihrem sechsten von insgesamt neun Treffern das Ergebnis kurz vor dem Pausenpfiff auf 15:13. Nach dem Seitenwechsel waren die HSG-Spielerinnen wieder voll auf der Höhe. Immer wieder zogen sie in der Offensive sehenswerte Spielkonzeptionen auf und setzen sich über 20:15 (39.) auf 24:16 (43.) ab. Beim 24. Treffer spielte Rump einen langen Pass aus dem eigenen Torraum maßgeschneidert durch die gesamte Halle auf Kerstin Cordes, die kurz vor der Neunmeterlinie den Ball fing und eiskalt im Netz versenkte. Doch eine Vorentscheidung war dies nicht, denn Oyten kämpfte aufopferungsvoll, während der HSG wie schon zum Ende der ersten Halbzeit die Kräfte auszugehen schienen. Die Gäste kamen heran und glichen in der 57. Minute nach fünf Toren in Folge sogar zum 26:26 aus. Katharina Stuffel und Galle per Siebenmeter stellten aber postwendend die Führung wieder her. Anschließend war es ausgerechnet Thalia Mahlendorf vorbehalten, für die Entscheidung zu sorgen. Die Aushilfe aus der zweiten Mannschaft – bis dahin ohne eigenen Torerfolg – zirkelte die Kugel von der linken Außenbahn in die Maschen zum 29:27. Der Anschlusstreffer der Gäste drei Sekunden vor Schluss war nur noch Ergebniskorrektur. Quelle:nwzonline.de

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