HSG macht Hinspielpleite wett
von Guido Finke
 
Sturmlauf vollendet: Kerstin Cordes (mit Ball) von der HSG Hude/Falkenburg setzt aus dem Rückraum zum Wurf an. Hinten beobachtet Jessica Galle die Szene.
Bild: Michael Hiller
Hude Mehr als nur wettgemacht haben die Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg ihre 20:31-Hinspielpleite gegen den FC Schüttorf bei der Neuauflage am Sonntag. Mit einer sehr überzeugenden Teamleistung spielte die HSG den Rivalen aus dem Emsland an die Wand und gewann in der Höhe verdient mit 35:21 (18:8). Wären die Chancen etwas konsequenter genutzt worden, hätten die Huderinnen ihr Torverhältnis sogar noch weiter aufpolieren können. Auch ohne den verhinderten Trainer Dean Schmidt nahm die HSG den Schwung aus dem 30:28 gegen den ATSV Habenhausen mit und feierte unter Aushilfstrainerin Inge Breithaupt am Huder Bach einen weiteren stark herausgespielten Sieg – unter schwierigen Voraussetzungen: Gleich mehrere Stammkräfte sind gesundheitlich angeschlagen, so dass der Kader etwas geschwächt antreten musste. Doch die grippalen Infekte schüttelten die tapfer kämpfenden Akteure wie Ashley Butler, Saskia Petersen & Co. mustergültig ab. „Solch eine Überlegenheit hatte ich nicht erwartet. Da nicht alle Spielerinnen 100-prozentig fit waren, musste ich öfter durchwechseln. Es war eine sehr konzentrierte Leistung“, zeigte sich Breithaupt äußerst zufrieden: „Aus einer sicheren Deckung wollten wir über Tempogegenstöße zum Erfolg kommen – das ist uns prima gelungen.“ Zu keiner Zeit gerieten die Gastgeberinnen gegen den Tabellenneunten in Rückstand. Nach dem 1:0 (2), das Jessica Galle per Siebenmeter markierte, erzielte Lena Lötgering im Gegenzug mit dem 1:1 (3.) für Schüttorf das einzige Ausgleichstor im ganzen Spiel. Galle mit dem 2:1 (7.) sowie die stark aufgelegte Lena Seidel zum 3:1 (7.) sorgten für entspannte Mienen beim Huder Anhang. Die Gäste enttäuschten auf breiter Front und konnten allenfalls aus dem Rückraum durch die sechsmalige Torschützin Nadja Hessemer und Lötgering (5) dagegenhalten. Bis zur Pause lag Hude bereits mit zehn Toren vorn (18:8). Der zweite Abschnitt stand ganz im Zeichen des Torwartwechsels aufseiten der HSG. Für die etatmäßige Nummer eins Karen Tapkenhinrichs stellte Breithaupt in der Schlussviertelstunde die A-Jugendliche Mareike Düßmann zwischen die Pfosten. Schon in der ersten Hälfte hatte sie einen Siebenmeter pariert und erntete später mit einigen Paraden zu Recht Applaus. Quelle: nwzonline.de
Ashley Butler führt HSG zu Heimsieg
von Guido Finke
 
Starke Vorstellung: Ashley Butler (am Ball)
erzielte neun Tore für die HSG Hude/Falkenburg.
Bild: Holger Martens
Hude Sichtlich zufrieden ließ Dean Schmidt am späten Sonntagnachmittag seinen Blick auf die Anzeigetafel in der Halle am Huder Bach schweifen. „Wir haben 30 Tore geworfen, das kann sich sehen lassen“, freute sich der Trainer der Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg über das hart erkämpfte 30:28 (12:13) gegen den ATSV Habenhausen. Schmidt sah in der Partie gegen den Tabellenzehnten einen deutlichen Anstieg der Formkurve. „Im Großen und Ganzen haben wir ein sehr gutes Spiel gemacht. Das gilt aber auch für den Gegner, der in spielerischer Hinsicht toll dagegen gehalten hat.“ Die erste Viertelstunde war eine einzige „One-Woman-Show“: Ashley Butler war von der ersten Sekunde an auf Betriebstemperatur und erzielte bis zur 16. Minute bereits fünf Tore. Ihr Treffer zum 10:8 brachte die Gastgeberinnen erstmals mit zwei Treffern Differenz in Front. Kerstin Cordes legte im Anschluss das 11:8 (19.) nach. Danach jedoch stellte die HSG urplötzlich das Handballspielen ein und überließ den Bremerinnen das Kommando. Habenhausen nutzte die Huder Lethargie konsequent aus und kam zum Staunen der Zuschauer zu fünf Toren in Folge. Jessica Galle beendete die neunminütige Torflaute kurz vor der Halbzeit und verkürzte auf 12:13. An Spannung mangelte es auch nach Wiederbeginn nicht. Hude eroberte dank Butler, die zum 21:20 und 22:20 ins Schwarze traf, die Führung zurück und verteidigte diese mit viel Leidenschaft bis zur Schlusssirene. Svenja Stapoisky erntete für ihren sehenswerten Heber zum 29:26 (58.) ins lange Eck viel Applaus und sorgte für klare Verhältnisse. Doch Habenhausen ließ nicht locker und kam tatsächlich noch einmal auf 28:29 heran – die HSG musste durch ein Wechselbad der Gefühle. 15 Sekunden vor dem Ende nahm Schmidt seine Auszeit, um den letzten Spielzug anzusagen und einen weiteren Ballverlust in der Endphase zu verhindern. Die Rechnung ging auf: Saskia Petersen netzte zum 30:28 ein und raubte den fast ebenbürtigen Gästen alle Hoffnungen, einen Punkt aus Hude zu entführen. „Es war eine mannschaftliche starke Leistung, die ein Stück weit für die letzten beiden Spiele versöhnt“, erinnert sich Schmidt nur ungern an das 22:30 in Garrel und das 20:24 gegen Wilhelmshaven. Aus dem Team ragte die US-Nationalspielerin Butler heraus, die auf dem rechten Flügel kaum zu bremsen war und insgesamt neun Tore erzielte. Für Habenhausen kam die kräftige Spielmacherin Christine Köster, die nicht in den Griff zu bekommen war, sogar auf zwölf Treffer. Die Huderinnen sind also wieder in der Spur und wollen den Aufwärtstrend am kommenden Sonntag ebenfalls vor eigenem Publikum gegen den FC Schüttorf bestätigen. Quelle:nwzonline.de
Weckruf wirkt nur kurz nach
von Guido Finke
 
Beste HSG-Werferin: Mareike Zetzmann
Bild: Holger Martens
Hude Die Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg hatten sich vor dem Spitzenspiel viel vorgenommen – gereicht hat es jedoch nicht. Nach der 22:30 (11:17)-Niederlage am Samstag beim BV Garrel ist der Zug in Richtung Tabellengipfel für das Team von Trainer Dean Schmidt endgültig ohne die Huderinnen abgefahren. Nur bei einem Sieg gegen das Garreler Topteam hätten sie überhaupt den Hauch einer Titelchance aufrechterhalten können. So aber beträgt der Rückstand auf Garrel (30:6 Punkte) inzwischen acht Zähler. Schmidt sah seine HSG-Mannschaft bereits vorher aus dem Rennen: „Mit der Meisterschaft haben wir nichts mehr zu tun. Garrel wird sich das bestimmt nicht abluchsen lassen. “Schmidt versuchte, seine Spielerinnen möglichst gut auf die schwierige Aufgabe beim Ligaprimus einzustellen. Er setzte auf eine Videoanalyse, um die 20:24-Pleite gegen die HSG Wilhelmshaven aufzuarbeiten, und erhoffte sich zudem mehr Durchschlagskraft in der Offensive. „Bloß kein Schlafwagenhandball“, hatte er seinen Schützlingen mit auf den Weg gegeben. Der Weckruf wurde offenbar erhört, denn in der Anfangsphase waren die Huderinnen bis zum 5:5-Ausgleich (10.), den Ashley Butler erzielte, auf Augenhöhe mit dem Favoriten. „Von Beginn an war wesentlich mehr Tempo in unserem Spiel als noch gegen Wilhelmshaven“, erkannte der neue HSG-Coach erste Früchte seiner Arbeit. Doch Garrel schaffte es relativ schnell, die Intensität zu erhöhen, und zog mit drei Toren in Folge innerhalb von zweieinhalb Minuten auf 8:5 (13.) davon. Schmidt war damit gezwungen, eine frühe Auszeit zu nehmen, um seine Mannschaft im Spiel zu halten. Die taktische Kurzanalyse hatte nur bedingt Erfolg, denn die Gastgeberinnen ließen nicht locker und erarbeiten sich bis zur Pause ein 17:11. In Durchgang zwei ließen die Huderinnen nur noch 13 Gegentreffer zu, die Defensive packte nach Wiederbeginn deutlich besser zu. „Es waren schon Fortschritte erkennbar: Wir hatten mehr Aktionen in der Offensive und haben es auch über die Außen probiert. Das Tempo war auch höher, allerdings hat uns Garrel mit vielen Gegenstößen den Zahn gezogen“, sagte Schmidt. „Wir waren noch nicht so zielgenau und haben noch viel Arbeit vor uns“, fügte er hinzu. Beste Werferin war Mareike Zetzmann mit fünf Treffern. Quelle: nwzonline.de
Faschingslaune erhält deftigen Dämpfer
von Michael Hiller
 
Kein Durchkommen: Die HSG Hude/Falkenburg um Katharina Stuffel verlor gegen Wilhelmshaven.
Bild: Michael Hiller
Ganderkesee Eigentlich hatte sich Dean Schmidt, Trainer der Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg, für den Sonntagnachmittag gewünscht, dass die Faschingsparty in Ganderkesee noch ihre Verlängerung in der Sporthalle Am Steinacker finden würde. Doch gefeiert wurde ausschließlich im Lager der Gäste, denn mit einem völlig verdienten 24:20 (13:6)-Erfolg nahm die HSG Wilhelmshaven beide Punkte mit – und ließ enttäuschte Huder Spielerinnen zurück. „Wir haben gerade im Angriff nicht zur Normalform gefunden, da war viel Chaos drin“, hatte Schmidt einen Grund für die Niederlage gefunden. Den zweiten heftete er sich selbst an: „Ich hatte der Mannschaft gesagt, dass sie nicht so offensiv decken sollte wie zuletzt gegen Cloppenburg. Das war leider falsch, und wir haben uns dadurch ein Stück unserer Stärke genommen“, meinte der HSG-Coach selbstkritisch. Allerdings war es in der ersten Halbzeit in erster Linie die Offensive der Gastgeberinnen, die vor der kleinen Zuschauerkulisse von rund 50 Zuschauern kläglich versagte. Gerade einmal sechs Treffer gelangen – gegen eine zugegeben sehr starke Wilhelmshavener Deckung – in 30 Minuten. Dahinter avancierte Torhüterin Larissa Ricklefs zum überragenden Rückhalt. „Wir haben sie zur Heldin geschossen“, meinte Schmidt. Immerhin: Im zweiten Abschnitt war dann auch die Heimmannschaft auf der Höhe und „gewann“ diesen sogar mit 14:11. Um das Spiel zu wenden, war es allerdings zu wenig. „Wir hatten immer wieder gute Phasen, standen uns dann aber selbst im Weg, wenn wir dran waren, um es vielleicht noch einmal richtig spannend zu machen“, erklärte Hudes Trainer. Ein Beispiel dafür gab es nach 45 Minuten. Da hatten sich die Gastgeberinnen durch Treffer von Ashley Butler und Mareike Zetzmann auf 14:18 herangekämpft und kamen in der Abwehr – auch dank guter Paraden von Keeperin Karen Tapkenhinrichs – gleich viermal zu Ballgewinnen. Doch alle vier Möglichkeiten wurden im Angriff leichtfertig ausgelassen, ehe die Gäste das Tor zum 14:19 erzielten (50.). So kam die HSG Hude/Falkenburg zu keinem Zeitpunkt mehr näher als auf vier Tore heran. Nach dem 18:22 (Jessica Galle per Siebenmeter) bot sich Saskia Petersen zwar noch einmal die Chance, für etwas Spannung in der Schlussphase zu sorgen, doch auch sie scheiterte von Außen an Ricklefs. Im Gegenzug traf Wilhelmshaven zum 18:23 (56.) – und die Begegnung war endgültig gelaufen. Quelle:nwzonline.de
Frauen laufen trotz kalter Halle heiß
von Guido Finke
 
Cloppenburg /Hude Die Serie von vier Auswärtsspielen in Folge haben die Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg mit einem 19:17 (11:10)-Sieg beim TV Cloppenburg erfolgreich veredelt. Mit einer überzeugenden Leistung fuhren die Huderinnen zwei weitere Punkte ein und bescherten ihrem Interimstrainer Dean Schmidt im Spiel eins nach der Ära von Timo Stein einen wahrlich gelungenen Einstand.
Eiskalt in der Halle
„Bei eiskalten Bedingungen haben wir glücklicherweise schnell unseren Rhythmus gefunden. Selbst die Schiedsrichter sprachen von einem Winterspiel“, verwies Schmidt auf den eisigen Luftzug in der Cloppenburger Sporthalle. Seine Schützlinge zeigten sich vom Ausfall der Heizung allerdings weitgehend unbeeindruckt und waren schnell auf Betriebstemperatur. Direkt in den Anfangsminuten verhalfen Lisa-Marie Busse (3.) und Jessica Galle den Gästen mit einem Doppelschlag (5./7.) zu einer 3:0-Führung. Erst nach acht Minuten verbuchte Cloppenburg durch das 1:3 von Franziska Hohnhorst den ersten Treffer. Dank einer glänzend arbeitenden Abwehrreihe um Mareike Zetzmann ließ die HSG nur selten etwas zu, so dass viele gegnerische Aktionen im Keim erstickt wurden. Da die Huder Offensive es hingegen an Durchschlagskraft vermissen ließ, blieb es eine torarme Begegnung. Mit einem knappen 11:10 für den Favoriten aus Hude ging es in die Pause – Schmidt sah nur wenig Anlass zur Kritik: „Spielerisch war noch Luft nach oben, insgesamt konnten wir aber zufrieden sein mit dem ersten Durchgang.“ Routiniert und effizient ging die HSG Hude/Falkenburg auch in der zweiten Hälfte zu Werke, konnte sich jedoch nie entscheidend absetzen. Im Gegenteil: Cloppenburg glich in der 40. Minute zum 15:15 und zehn Minuten später zum 16:16 aus – beide Tore schienen in dieser Phase wie zugenagelt. Galle zum 17:16 (52.) und zweimal Saskia Petersen zum 19:16 (56./58.) machten den Sack zu. „Ich hatte immer das Gefühl, dass wir das Spiel gewinnen würden, auch als es unentschieden stand“, erklärte Schmidt.
Schmidt plant nur kurz
Er lobte besonders die Einsatzfreude von Mareike Zetzmann im Deckungsverbund: „Mareike wird oft nur an ihren Toren gemessen. Sie hat dieses Mal erneut überragend in der Abwehr gearbeitet und hatte großen Anteil am Sieg.“ Bei seiner zweiten Amtszeit geht Schmidt indes fest von einer zeitlich begrenzten Phase aus: „Ich mache es nur so lange, bis wir eine dauerhafte Lösung gefunden haben.“ Quelle:nwzonline.de

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